»Pra­xis­hand­buch weib­li­che Nach­fol­ge«

Daniela Jäkel-Wurzer, Susanne Dahncke, Nicola Buck,»Praxishandbuch weibliche Nachfolge. Selbstcoaching-Tools für den gelungenen Einstieg ins Familienunternehmen«(339 Seiten, Springer-Gabler, 39,99 Euro) An den aktuellen Generationswechseln ist erkennbar, dass sich viel ändert. Anzahl und Anteil der Frauen an der Spitze nehmen schneller zu als in der Konzernwirtschaft, Familienunternehmen sind bereit, Nachfolgerinnen schon in jungen Jahren den Weg an … Weiterlesen

Daniela Jäkel-Wurzer, Susanne Dahncke, Nicola Buck,
»Praxishandbuch weibliche Nachfolge. Selbstcoaching-Tools für den gelungenen Einstieg ins Familienunternehmen«
(339 Seiten, Springer-Gabler, 39,99 Euro)

An den aktuellen Generationswechseln ist erkennbar, dass sich viel ändert. Anzahl und Anteil der Frauen an der Spitze nehmen schneller zu als in der Konzernwirtschaft, Familienunternehmen sind bereit, Nachfolgerinnen schon in jungen Jahren den Weg an die Spitze zu ebnen. Viele Frauen fordern gegenüber der abgebenden Generation den Schritt in die Nachfolge ganz selbstverständlich ein. Aber es wirken auch bremsende Faktoren: Implizit, ohne dass die Eltern das offen zugäben, werden Mädchen immer noch eher zu Nicht-Nachfolgern erzogen und Jungs zu Nachfolgern. Überdies hadert manche Nachfolge-Kandidatin mehr mit dem Einstieg, als etwa der Bruder es täte, weil sie die Gemengelage von Rollenerwartungen, Hoffnungen der Familie und eigener Lebensplanung als Spannungsfeld erlebt. Darum ist das »Praxishandbuch weibliche Nachfolge« so wertvoll. Es ist gedruckte Lebenshilfe für die Familienunternehmerin von morgen, übernimmt es doch in der Phase von Entscheidung und Einstieg die Aufgabe eines Alter Ego, als stiller Partner, der Fragen beantwortet, Wege aufzeigt und in Phasen der persönlichen Unsicherheit Arbeitsmittel liefert, dieser beizukommen. Es ist detailliert und vollgepackt mit Anleitungen: »Tue dies, lasse jenes, denke an diese fünf Punkte, verlass dich auf deinen guten Plan«, in diesem Stil kommen die Empfehlungen für Nachfolgerinnen daher. Damit ist den Autorinnen ein lobenswertes Projekt gelungen.

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